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    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
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    Jack Kerouac

  • #2
    Könnte etwas komplexer sein, diese Frage zu beantworten, wenn dem so ist, bitte in eigenem Thread packen!

    Folgendes Szenario: Frau, 23 ist im 7. Monat Schwanger und bei einem terrorakt bekommt die Frau einen schweren Steinschlag gegen den Kopf und ist im Koma. Wie wird nun vorgegangen, um das Kind zu retten? (Medizinisch) Wie lange kann ein Kind im Mutterleib überleben, bevor es auch geschädigt wird? Und wie lange kann ein Kind, im Körper einer getöteten Mutter überleben? Und wo ist da der Unterschied für das Kind, ob die Mutter im Koma liegt oder tot ist?

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    • #3
      Wenn die Frau stirbt, stirbt das Kind wenige Minuten nach ihr, weil es nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird.
      Im Koma ist das Kind erst mal nicht in Gefahr. Erst mal. Koma ist jedoch kein besonders gesunder Zustand.
      Es gibt Fälle, da haben Föten Monate im Körper ihrer Hirntoten Mutter überlebt. Es geht. Es ist ethisch nur etwas fragwürdig und ein Risiko da die Mutter im Koma in einem sehr instabilen Zustand ist und jeder Zeit sterben könnte. Im 7. Monat ist das Kind ja bereits lebensfähig, deswegen würde man es wohl vermutlich zeitnah entbinden.

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      • #4
        Bei entsprechendem medizinischen Standard könnte das Kind bereits auf die Welt geholt werden. Jeder Tag mehr im Mutterleib ist natürlich gut.
        Ein Schlag gegen den Kopf? Ein Koma allein ist ja nicht gleichbedeutend mit Tod. Solange Herz und Atmung funktionieren, geht es dem Kind relativ gut. Die Ernährung und Sauerstoffversorgung muss halt sichergestellt sein (sowohl für Mutter als auch für das Kind).
        Sollte es sich nicht um ein Koma, sondern den entsprechend der strengen Kriterien gesicherten Hirntod (in Deutschland gleichbedeutend mit dem Individualtod) handeln, wird man wohl so schnell wie möglich das Kind auf die Welt holen. Auch hier gilt: Werden Kreislauf und Atmung (+ künstliche Ernährung der Mutter) am Laufen gehalten, kann man noch Zeit schinden. Bedrohlich werden Sauerstoffmangelsituationen (Herzstillstand, Atemstillstand, Gerätestillstand, Thrombosen, Infektionen, Leber-, Nieren-, Multiorganversagen mit toxischen Veränderungen, Medikamentenwirkungen, ...), dann wird im Zweifel ein Kaiserschnitt durchgeführt.

        Kommentar


        • #5
          Die Frau wird an eine Versorgung angeschlossen; wenn sie im Koma ist, dann bekommt sie Nahrungsinfusionen und ggf. Atemunterstützung, wenn sie klinisch tot ist, wird Kreislauf und Atmung künstlich aufrechterhalten. Wenn das alles gut überwacht wird und es keine Komplikationen gibt, dann wird das Kind dabei nicht geschädigt und wächst bis zur Geburt heran. Im 7. Monat besteht auch eine ganz gute Chance, dass das Kind überlebt, sollte es zu früh geboren werden bzw vorsichtshalber per Kaiserschnitt geholt werden.
          Wenn der Körper der Mutter nicht am Leben gehalten wird, dann stirbt auch das Kind recht schnell, denn dann wird kein Sauerstoff mehr durch die Nabelschnur gepumpt.
          Sofern der Körper der Mutter gut versorgt ist, macht es für das Kind wohl wenig Unterschied.
          If I could read your mind love
          What a tale your thoughts could tell
          Just like a paperback novel
          The kind the drugstore sells
          -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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          • #6
            Okay. Gut zu wissen. Über ein eventuelles "Anschließen" im Lyr Universum habe ich noch nicht so nachgedacht, könnte aber hilfreich sein.

            Kommentar


            • #7
              Kann Suppe eigentlich als Synonym für Müsli benutzt werden?
              Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
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              Jack Kerouac

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              • Ankh
                Ankh kommentierte
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                Vielleicht so als salopper Ausruck für was Flüssiges: "Ich stieß die Müslischüssel um und die ganze Suppe landete auf meinem Schoß." Da ist ja dann klar, was gemeint ist. Aber sonst hat das für mich nix miteinander zu tun.

              • Kelpie
                Kelpie kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Bin da bei Ankh und den anderen. An sich überhaupt nicht, es sei denn, wenn Suppe salopp verwendet wird.

              • Victoria
                Victoria kommentierte
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                Okay, danke!
                Ich fand "Suppe" sehr verwirrend, ich hab den saloppen Ton nicht wahrgenommen.

            • #8
              Wonach riecht ein Raum mit vielen Holzmöbeln? Okay Holz irgendwie, aber verarbeitetes Holz in Möbeln. Ich suche ein schöneres Adjektiv davor. Momentan habe ich lackiertes Holz... Kann man sich da was drunter vorstellen?

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              • In-Genius
                In-Genius kommentierte
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                Vielleicht auch nach Holzpolitur, wenn sie gepflegt werden? Das ist eine schwierige Frage.

              • Gast-Avatar
                Gast kommentierte
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                Na ja ... frisch lackiertes Holz riecht sicher anders, als Holz, das vor fünf Jahren lackiert wurde.

            • #9
              Vielleicht frisch? Oder harzig? Oder muffig-modrig, wenn man Pech hat.

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              • #10
                Mit lackiertem Holz verbinde ich ehrlich gesagt keinen leckeren Holzduft, sondern eher was Beißendes, Chemisches. Harzig finde ich schön.
                Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

                So nah, so fern.

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                • #11
                  Ich finde, das kommt sehr stark auf die Möbel drauf an. Unbehandeltes Holz riecht nach Holz, wenn es nicht zu alt ist. Der Genaue Geruch hängt hier aber stark vom Holz ab. Kieferholz riecht z.B. harzig und kräftigt.

                  Wenn frisch lackiert ist, kann es nach dem Lack riechen (von beißend bis süßlich ist da alles dabei), aber normalerweise nicht mehr nach Holz.

                  Ich weiß nicht, ob und wie gewachste Möbel riechen, aber Möbelpolitur, die manche verwenden, riecht auf jeden Fall (wie genau, kann ich leider nicht sagen).

                  Wenn die Möbel übrigens gerade frisch ausgepackt/aufgestellt worden sind, können sie durchaus auch den Geruch des Orts davor angenommen haben. Gerade was so tolle Sachen wie Zigarettenrauch oder Moder angeht.
                  »Elezeis Blut schien in Aufruhr zu sein und brannte unerwartet kalt durch ihren Körper. Es war ein Gefühl, das nach Zerstörung dürstete.« – Blutgesang

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                  • #12
                    Ist es billig Holzmöbel, wo Holzwerkstoffe enthalten sind (IKEA) - riecht es nach Leim und/oder die Lösungsmittel im Leim - früher gern Formaldehyd genommen. Kiefer riecht sehr stark nach Harz, was dieser typischen "Schwedenmödelgeruch" gibt. Jedes Holz an sich hat ein Eigengeruch. Mancher sind so stark, dass sie nur seinetwegen als Mödelholz verwendet wird. Hier zahlt dazu Zedernholz. In Grunde genommen, sind es ätherische Öle, die im Holz sind, dafür verantwortlich sind. Bei Wärme (Heizung) sind sie entsprechend flüchtiger als sonst.

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                    • #13
                      Der Genaue Geruch hängt hier aber stark vom Holz ab. Kieferholz riecht z.B. harzig und kräftigt.
                      Stimmt. Wir haben hier Mangoholzmöbel. Zitat vom Monteur: "Warten Sie, bis es Sommer wird, dann brauchen Sie keinen Raumspray mehr..." Äääähm, ja. Es riecht, wenns heiß wird ... interessant. xD Ein bisschen nach verstaubten, harzigen Mangos .

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                      • #14
                        Danke für den Input. Harzig ist wahrscheinlich gar nicht so verkehrt, da können sich die meisten was drunter vorstellen. Auch wenn jedes Holz anders riecht, könnte ich jetzt den Unterschied nicht sofort definieren, es sei denn jemand sagt ihn mir.

                        Mangoholz, dass ist mir auch neu...

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                        • #15
                          Ich suche einen Begriff, den ich in der Schule während des Abiturs gelernt habe, ihn aber vergessen habe.
                          Dabei wird der Leser in die Geschichte eingebunden, indem man zum Beispiel schreibt "Du sitzt gerade hier und liest diesen Text".
                          Klingt irgendwie stumpf xD Aber mir fällt eben nicht mehr ein, wie man das nannte.
                          Weiß es jemand von euch? xD

                          Kommentar


                          • #16
                            Reicht dir der auktoriale Erzähler (egal ob Ich- oder Er-Perspektive)?
                            Oder meinst du die Erzählinstanz, bei der man wählen kann ob der Autor der Protagonist ist (nach Genette "autodiegetisch"), wen er adressiert oder ob er in der Rahmen- (extradiegetisch) oder Binnenhandlung (metadiegetisch) vorkommt?
                            Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
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                            Jack Kerouac

                            Kommentar


                            • #17
                              Ne, das ist nicht, was ich meine. Es ist eher so eine Verschmelzung der Geschichte und der Wirklichkeit, in der der Leser sitzt. Dafür gab es eben einen Begriff, nur will der mir einfach nicht mehr einfallen >_>

                              Kommentar


                              • #18
                                Meinst du vielleicht das Brechen der vierten Wand?
                                Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

                                https://gwyalys.wordpress.com/

                                Kommentar


                                • #19
                                  Direkt vierte Wand nicht, aber dadurch hab ich den Begriff gefunden "Metalepse" Vielen Dank

                                  Kommentar


                                  • Traummuschel
                                    Traummuschel kommentierte
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                                    Gern geschehen

                                • #20
                                  Gibt es einen speziellen Ausdruck für die Tür eines Kachelkamins?

                                  Kommentar


                                  • Schneeregen
                                    Schneeregen kommentierte
                                    Kommentar bearbeiten
                                    Danke! Ich hatte irgendwie das Gefühl es bräuchte einen Namen... ists halt ne Tür.

                                  • Gast-Avatar
                                    Gast kommentierte
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                                    Wir sprechen bei unserem Kachelofen von Luke, oder spezieller: Feuerluke.

                                  • Schneeregen
                                    Schneeregen kommentierte
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                                    Dankö.
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