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Die Welt am Montag #5 - Wetter

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  • Die Welt am Montag #5 - Wetter

    Wetter kann sehr stimmungsvoll sein und gibt einer Szene (vor allem die, die draußen spielen) vermutlich eine bestimmte Note. In den aktuellen Oktoberimpulsen habe ich mindestens zwei Anfänge gelesen, die etwas mit Wetter zu tun haben. Aber, wie würden die Szenen aussehen, wenn das Wetter ganz anders wäre? Wenn es statt "es regnete in Strömen" einfach "goldene Sonnenstrahlen" gäbe" Inwiefern beeinflusst Wetter, als Weltenbauelement Eure Szenen? Versucht doch mal, das Wetter auszutauschen und schaut, was es mit Eurer Szene macht!


    Der eigene Horizont markiert nicht das Ende der Welt. [Kübra Gümüşay]
    Kontakt: administrator@wortkompass.de

  • #2
    Das ist eine spannende Frage und sie erinnert mich tatsächlich direkt an ein Gespräch, das ich mit meinem Freund vor ein paar Tagen geführt habe.
    Im Grunde genommen ist das Wetter ja vorwiegend deswegen spannend bzw. wird es gezielt eingebracht, weil wir eine bestimmte Atmosphäre damit assoziieren. Aber unser Assoziationsdenken ist ja unglaublich geprägt von unserem kulturellen Ursprung. Zum Beispiel beeinflusst unsere Kultur, was wir unangenehm, schaurig finden; heulender Wind, leere Straßen bei Nacht mit flackernden Laternen oder verlassene Gebäude, die unter heftigen Böen an allen Ecken Knacken und Knarren, Nebel im Allgemeinen. Ebenso aber was wir als beruhigend und schön verbinden; Weiße Weihnacht, Regenschauer im Sommer oder generell das Gefühl der Sonne im Gesicht. Interessant wäre das ganze doch mal nicht einfach nur das Wetter zu ändern, sondern versuchen mit dem gleichen Wetter mehrere Atmosphären auszudrücken. Wenn man sich nämlich fremden Assoziationen bedient.
    Ein Beispiel wäre die brennende Mittagshitze, die als sicherer Tod angesehen wird, wie in der Sahara oder ein Schneesturm, der dem Protagonisten Angst macht wie in Skandinavien, ein heulender Halloweenabend mit dem Geist von Mexikos Día de Muertos (dem Totenfest), in dem die Toten und die Anwesenheit von Geistern gefeiert wird und ein entferntes heulen des Windes als etwas tröstliches empfunden wird. Das sind so zumindest die ersten Ideen, die mir so auf Anhieb kommen, da kann man sicherlich noch viel, viel mehr draus machen.
    (Ich hoffe man versteht überhaupt was ich aussagen möchte.)

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    • weltatlas
      weltatlas kommentierte
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      Man versteht, was Du aussagen möchtest.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Ich versuche auf jeden Fall, vom plumpen Sonne = gut, Regen = schlecht abzuweichen. Da wird aus dem schönen Sonnenschein allmählich eine drückende Hitze, während sich auch die Konflikte anstauen, und nach dem reinigenden Gewitter und der darauffolgenden nachdenklichen Nieselregenphase geht es meinen Figuren dann auch besser

  • #3
    Ich benutz Wetter gerne um eine Atmosphäre zu setzen, um das Gefühl der Szene zu unterstreichen. Skaska hat natürlich recht, dass die Assoziationen mit einem bestimmten Wetter kulturell sind. Aber so sind auch unsere Ausdrücke für Gefühle. Weinen und Lachen sind biologische Reaktionen, aber was sie für uns bedeuten und wie sie sich anfühlen und wie wir sie beschreiben, das ist kulturell abhängig. Von daher finde ich das schon passend.

    Es war sehr schwierig eine Szene zu finden, wo ich das Wetter ändern kann ohne die Szene komplett umschreiben zu müssen. Ich mein, wenn die Szene daraus besteht, was in einer Pfütze zu sehen ist oder dass die Figuren eine Schneeballschlacht machen, dann kann ich das Wetter nicht ändern ohne die Szene komplett umzuschreiben. Nicht wegen der Atmosphäre, sondern wegen der wetterbedingten Tätigkeiten, denn bei 30 Grad im Schatten gibt's keine Schneeballschlacht.
    Aber ich hab's mal versucht.

    Erstens: Wetter verändert.
    „Du siehst mir in die Augen.“ Mein Herz hämmert heftig und meine Kehle ist trocken. Der Sake ist schal und hilft sowieso nicht gegen den Schmerz. Auch der Sonnenschein bleicht ihn nicht aus. Dein Lächeln neben mir hilft. Das Meerblau Deiner Augen spiegelt sich in der Sonne, aber auf dem Meer zieht der Wind sachte Kreise. So lange schon stand ich nicht mehr an der Reling der Thousand Sunny, so lange schon kein von Dir ausgesuchter Sake mehr auf meiner Zunge, so lange schon keine fröhliche Prügelei mehr mit Dir. So lang sind zwei Jahre. Dich vermisste ich am meisten.
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    Zweitens: Wetter unverändert.
    „Du siehst mir in die Augen.“ Mein Herz hämmert heftig und meine Kehle ist trocken. Der Sake ist schal und hilft sowieso nicht gegen den Schmerz. Auch der Regen wäscht ihn nicht fort. Dein Lächeln neben mir hilft. Das Meerblau Deiner Augen spiegelt sich im Mond, aber auf dem Meer zieht Regen graue Kreise. So lange schon stand ich nicht mehr an der Reling der Thousand Sunny, so lange schon kein von Dir ausgesuchter Sake mehr auf meiner Zunge, so lange schon keine fröhliche Prügelei mehr mit Dir. So lang sind zwei Jahre. Dich vermisste ich am meisten.
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    Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
    to get your brain relaxin', the zany actin' maniac in action.
    A brainiac in fact, son, you mainly lack attraction.
    You look insanely whack when just a fraction of my tracks run.

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    • Victoria
      Victoria kommentierte
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      <3 -
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