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(Allgemein) Wie organisiert ihr eure Texte zum Weltenbau?

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  • (Allgemein) Wie organisiert ihr eure Texte zum Weltenbau?

    Hallo,
    es wurde eine interessante Frage gewünscht, hier ist sie... Für mich im Moment zumindest interessant.
    Jahrelanges Welten bauen ist eine schöne Sache, doch leider habe ich jetzt viel zu viel. Ich habe zwischendurch mit Evernote gearbeitet, mit Papyrus und das Ende vom Lied ist: Jetzt habe ich überall etwas...
    Leider habe ich dazu geneigt, schnell ein neues, ich sag mal: Organisationsblatt, aufzumachen und direkt danach kam der Gedanke: Die alten Sachen füge ich dann mit ein, sind ja super Ideen dabei.
    Tja und jetzt habe ich viele Organisationsblätter und muss sie zusammenfügen. Ansich nur eine Fleißarbeit, doch ich versuche dabei irgendwie strukturiert bei zu gehen und diesmal das ultimative Organisationsblatt zu kreieren und scheitere kläglich.
    Mein Inhaltsverzeichnis im Moment ist so:
    Geschichte von Wahtari
    Die Magie von Wahtari
    Königreich von Wahtari
    Die geheimen Völker von Wahtari
    Die alten Völker von Wahtari
    usw.

    Dann ein Völkerbogen ausfüllen und schwups, entweder habe ich noch sau viel über, was nirgends reinpasst, ich es aber nicht mit einer bestimmten Überschrift benennen kann, oder etwas passt überall rein und ich hab Angst, wenn ich die Geschichte mal schreib, es nicht zu finden oder zu vergessen.
    Im Moment ist es ein ziemliches durcheinander, obwohl ich mir sicher bin, wenn ich Ordnung reingebracht hab, dass die Welt eine wirkliche gute Grundlage hat.

    Deswegen meine Frage:
    Wie sieht euer Inhaltsverzeichnis aus? Wie organisiert ihr alles? Habt ihr alles an einem Platz oder seid ihr auch so ein Messie, wie ich?

    Lieben Gruß
    Jen

    P.S. Hoffe die Themenüberschrift ist in Ordnung. Sonst einfach meckern

  • #2
    Ich nehme mir für die meisten Projekte ein Arbeitsheft und schreibe dort alles rein, was mir so einfällt oder auf was ich stoße. Ungeordnet.
    Internetartikel speichere ich in meinem Schreibprogramm ab, wobei ich mir die selten ein zweites Mal ansehe.

    Ausnahme: Historische Romane oder historisch realistische Fantasy.
    Hier funktioniert das System Schuhkarton nicht mehr.

    Meist drucke ich alles Wichtige aus und lege mir einen Ordner an. Bestimmte Ereignisse oder andere Zeitangaben (Regierungszeit, Synode von XY, etc.) trage ich in eine Timeline ein, die ich strikt in reale Welt und Fantasy trenne.

    I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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    • Jen
      Jen kommentierte
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      Und hast du Überschriften nach den du sortierst, also so ala Völkerbogen oder so?

    • Peter
      Peter kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Jen

      Nein. Ist alles ungeordnet, wie es mit gerade einfällt.

  • #3
    Ich habe Vieles auf Word. Die Dokumente heißen dann etwa "Religion und Kult", "Geschichte und Kultur", "Staatswesen", "Völker und Rassen" usw. Dabei trenne ich strikt nach einzelnen Staaten, um den Überblick zu bewahren.

    Ich habe vor längerer Zeit mal eine Liste von Überschriften erstellt, die m.E. irgendwann bearbeitet werden müssten. De facto steht unter den meisten Überschriften nichts, weil ich entweder noch keine Lust hatte, das Wissen zu vertexten oder weil ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht habe, weil es mich bisher nicht sonderlich interessiert (Kunstepochen etwa ... bisher viel zu komplex und noch nicht so wichtig).

    Dadurch ist das Ganze recht geordnet, aber nicht vollständig.
    Tatsächlich habe ich aber auch einige Ordner und Programme auf dem Computer herumliegen, wo irgendwelches Weltgedöhns steht. Reines Chaos.
    Vielleicht ist das ein bisschen "Berufskrankheit"
    Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

    So nah, so fern.

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    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Mit Papyrus habe ich so etwas noch nie versucht. Ich wusste gar nicht, dass das dafür geeignet sein kann

      Hm, ich bin an einem Punkt, wo ich mit den Teilen der Welt, in denen meine Romane spielen, gut arbeiten kann. Aber vollständig ist das Ganze noch lange nicht. Aber ich arbeite auch nur an der Welt weiter, wenn ich Lust dazu habe, ohne jeden Zwang.

    • Kady
      Kady kommentierte
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      @Kelpie

      Meinst du WikidPad? Das hatte ich nämlich im Kopf. Ausprobiert oder mehr zwar noch nicht, aber ich hatte mal bei Writing Excuses davon gehört. Der ... wie heißt er noch nutzt das. Der die Comics malt, Schlock Mercenary... Der hat ja ein ganzes Universum zusammenzuhalten ^^

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Habe es vor ein paar Tagen nochmal recherchiert, es heißt LexiCan. Kann allerdings sein, dass die da was verändert haben, wenn es scheint, als könnte man nur noch 30 Artikel zu einem Thema speichern, was doch sehr wenig ist.

  • #4
    Ich benutz eine Reihe von Ordnern und Word-Dokumenten. Ich ordne dabei eher nach Themen als nach Völkern. Ich hab für jedes Projekt einen Ordner namens "Worldbuilding" und da kommt alles rein, was für den Weltenbau relevant ist, das beinhaltet meine ausgedachten Völker/Systeme als auch Notizen über unsere reale Welt, die mir als Inspiration dient. Dabei gibt es dann Dokumente für die Magie oder Ortschaften oder Gesellschaftsstrukturen etc., dabei muss ich allerdings sagen, dass ich nicht alles mit einem detaillierten Hintergrund versehe. Manche Dinge sind mir wichtiger als andere.
    Überblick behalte ich vor allem durch das korrekte Benennen der Dokumente. Meine Projekte haben in der Regel mehrere Geschichten für die gleiche Welt, da muss ich schauen was übergreifend gilt und was speziell ist. Also halte ich im Dokumentnamen fest: Welches Projekt das ist und zu welcher Geschichte aus dem Projekt das gehört, und dann kurz und knackig was der Inhalt ist. Offensichtlich geht vieles dabei mit Kürzeln. Beispiele wären "W-TC_Magic" was sich dann mit dem allgemeinen Magisystem und dessen Entwicklung über das ganze Projekt befasst und dann ein anderes Dokument mit "W-TC-1_Shamanism_Gods", worin ich das Göttersystem erkläre, das ich für die erste Geschichte des Projekts brauche (aber nicht für die anderen). Dabei gibt es durchaus Informationen, die sich überschneiden und manchmal vergesse ich das andere Dokument zu updaten. Passiert mir auch bei Figuren, die zu einer Familie gehören und dann zwischen Mutter und Sohn unterschiedliche Dinge zur Familie stehen Manche Dokumente sind mehrere Seiten lang, manche Dokumente sind nur einen Absatz kurz, je nachdem wie wichtig das Thema ist (oder wie viel Gehirnschmalz ich dafür bisher über hatte).
    Ich hab auch immer ein Worldbuilding-Dokument das nur den Namen des Projekts trägt, in dass ich einen groben Umriss hineinschreibe und all die Dinge, die zwar wichtig sind, aber keine Details brauchen bzw. später noch ausgearbeitet werden müssen.
    Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
    to get your brain relaxin', the zany actin' maniac in action.
    A brainiac in fact, son, you mainly lack attraction.
    You look insanely whack when just a fraction of my tracks run.

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    • Jen
      Jen kommentierte
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      Und damit kommst du gut zurecht?
      Das habe ich so auch mal probiert, aber irgendwie hat dann immer etwas wo gefehlt, und dann hatte ich doch 10 Dokumente raus, nur um über etwas bestimmtes bescheid zu wissen.

    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
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      Jen Bei mir funktioniert das meist ganz okay. Ich schreib nicht besonders viele Details des Worldbuildings in meine Geschichten, sondern das meiste ist Hintergrundinformation für mich. Außerdem lass ich einiges auch offen im Vorfeld und erdenke das, wenn die Geschichte geplottet/geschrieben wird. Wenn's in der Geschichte funktioniert, ist das immer die richtige Version, auch wenn in meinen Notizen vorher mal was anderes stand.

    • Jen
      Jen kommentierte
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      In-Genius Das hatte ich auch mal versucht, die Geschichte erst zu plotten und dann nebenbei den Weltenbau zu machen. Doch dann gibt es einfach zuviele Ungereimtheiten und ich habe die ganze Zeit das Gefühl, irgendetwas zu übersehen, was die geniale Plotidee wäre, wenn ich vernünftig die Welt plane...

  • #5
    Ich nutze inzwischen primär Papyrus und lege mir ein Nebendokument mit Infos zu der Welt an. Da gibt es dann zu jedem interessanten Thema (Klima, Sprachen, Magie, Währung etc. ein Kapitel in dem Nebendokument), das klappt ganz gut.
    Always avoid alliteration.

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    • Jen
      Jen kommentierte
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      Papyrus nutze ich auch, dort versuche ich gerade auch alles zu organisieren.
      Auch eben in einem Nebenprojekt.

  • #6
    Da ich mit Scrivener arbeite lege ich für Teilgebiete meiner Welt einzelne Ordner an und speichere dann dort alles, was ich brauche.

    Aber: Mir macht Weltenbau keinen Spaß. Es ist dröge und trocken und erinnert mich zu sehr an mein Studium (was aber gar nicht so dröge und trocken war). Eine Welt zu bauen ist für mich ziemlich intuitiv, da ich auf einiges Basiswissen zurückgreife und deshalb baue ich sie nur insoweit dass ich mir eine Liste mit Begrifflichkeiten anlege. Wie wird dort eine Art Gott genannt, Apostel, die Währung, Städte ... etc. Mehr mache ich nicht mehr. Alles weitere ergibt sich für mich mit dem Schreiben.
    Quintessenz: Bla.
    Kontakt: administrator@wortkompass.de

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    • Jen
      Jen kommentierte
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      Das klappt bei mir leider nicht, da vieles der Vergangenheit der Welt entspringt und dann muss die Vergangenheit natürlich zueinander passen. Und das wiederum bedeutet eine Menge Weltenbau.

  • #7
    Oh weh, bei mir ist es noch ein ziemliches Chaos.

    Handschriftlich habe ich eine Kladde gehabt, wo 100% feste Sachen aufgeschrieben werden. Aber da es spntan immer wieder zu Sizzen oder Ergänzungen kommt wird es unübersichtlich. Daher gibt es einen Ordmer wo alles zum Weltenbau reinkommt, was ich in meinen Notizen niedergeschrieben habe. Oder gezeichnet (hier und da gibt es schon grobe Entwürfe ).

    Digital habe ich bisher nur Pinterest. Da bei mir finanziell nur ywriter5 drin ist, werde ich also Dokumente erstellen und mache es ähnlich wie Jen. Bei mir wird es dann wohl so aussehen:

    Welt
    • Meere
    • Planeten, Himmelskörper
    • Zeitrechnung/Einteilung

    Landesordner
    • Religion
    • Berge, Seen und Flüsse
    • Sitten und Bräche
    • Geschichte
    • Mode, Hygiene, Schönheit
    • Für Roman wichtige Schauplätze
    • Architektur
    • Flora und Fauna
    • In- und Export
    • Speis und Trank
    Mit macht Weltenbau Spaß, man recherchiert viel, denkt über Dinge nach, über die man nicht so viel oder gar nicht nachdenkt und kann sein Wissen vertiefen. Und das Schreiben fällt einem leichter, je besser man die Welt und die Schauplätze kennt
    ~ We know the songs the sirens sang
    See us dream every tale true ~

    T. Holopainen

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    • Jen
      Jen kommentierte
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      Das stimmt, durch meinen Weltenbau habe ich auch schon eine Menge gelernt. Astrologie, verschiedene Religionen usw.
      Ich habe es auch, dass mir unglaublich viele Ideen durch den Weltenbau kommen, auf die ich beim normalen plotten gar nicht gekommen wäre. Wenn das so und so in der Vergangenheit war, ergibt sich in der Gegenwart das und das Problem...

  • #8
    Weltenbau kann ein echter Zeitfresser werden, oder ein netter Zeitvertreib, um uns vom Arbeiten, sprich vom Schreiben, abzulenken.
    Ich bin davon weggekommen, großartigen Weltenbau zu betreiben, bevor ich anfange zu schreiben.

    Das meiste passiert dann während ich den Entwurf schreibe.
    I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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    • Jen
      Jen kommentierte
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      Oh ja, ein Zeitfresser ist es und ablenken kann man sich damit auch.
      Mir wurde auch schon gesagt, hör doch auf Weltenbau zu machen und fang an zu schreiben. Doch es fühlt sich noch nicht richtig an... Jetzt habe ich mir vorgenommen, einmal alles zu überarbeiten, zu ergänzen usw. und dann anzufangen zu schreiben... Mal schauen ob es was wird.
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