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Tag 80

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  • Tag 80



    Schreibt einen kurzen Klappentext für eure Geschichte – als wäre sie ein Märchen.
    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur...

  • #2
    Es war einmal eine junge, liebliche Hexe, die das Knusperhäuschen ihrer Familie verlassen hatte, um in die große Smaragdstadt zu ziehen. Sie war so arm, dass sie sich in der teuren Stadt keine Wohnung leisten konnte, und daher hauste auf einem alten, feuchten Kahn auf dem Kanal. Die Gegend was so verrucht, dass sich nicht einmal ein wagemutiger Prinz in die Gegend wagte. Doch sie war glücklich, den sie besaß alles, was sie sich jemals erträumt hatte: einen Kater (von den Nachbarn) zum Knuddeln und mehr Bücher, als sie in ihrem Leben lesen konnte. Es waren keine normalen Bücher, nein, es waren Zauberbücher, denn sie hatte eine Anstellung - für den staatlichen Mindestlohn - in einem magischen Buchladen gefunden. Ihre Tage waren erfüllt von Traumelfen, Feen und Pumpkin Spice Latte trinkenden Hexen-Freundinnen; und sie vermisste den fehlenden Prinzen kein Stück.

    Doch eines Tages geschah es: Ein böser Hexer schob ihr ein rätselhafte Buch voller dunkler Magier unter. Beim Durchblättern schnitt sie sich an den scharfen Papierkanten und einige Tropfen ihres jungfräulichen Blutes tropften auf die verwunschenen Seiten. Ein Sturm erhob sich und eine uralte, bösartige Hexe befreite sich aus ihrem Gefängnis zwischen den Seiten des Buches. Mordend zog das Ungeheuer durch die Straßen der Stadt. Die Menschen fürchteten sich und schimpften auf die kleine Hexe.

    Sie musste die Stadt von der Plage befreien. Doch es gab nur zwei Wege dies zu tun: mit der Magie des reinen ersten Kusses oder einer Sub-Compact Glock 26 Witchcraft special.
    Da noch immer kein charmanter Prinz zur Verfügung stand wählte sie die Glock und begab sich auf die Suche nach dem mordenden Hexenweib.
    Da sie eine wahrlich liebliche Hexe war, legten ihre Freundinnen ihre Ausgaben der Modernen Hexe, die Chai Lattes und Tinder Profile zur Seite und standen ihr zur Seite. Gemeinsam mit ihren Mindestlohn-Buchhändlerinnen-Freundinnen, einer Vampirin, einem wortkargen Gestaltwandler und einem hochgewachsenen Zwerg bezwang sie die böse Hexe und bannte sie zurück in ihr düsteres Gefängnis bei halben Rationen.

    Da noch immer kein reicher Prinz aufgetaucht war, lebte sie mit dem Nachbarskater und ihrem Stapel ungelesener Bücher überaus glücklich auf ihrem … in dem schicken viktorianischen Maisonette-Appartment , das sie von ihrer Oma geerbt hatte.

    I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Ich möchte die Geschichte lesen und mich stört es gar nicht, dass dieser Klappentext vermutlich in 2pt Schriftgröße auf dem Einband gestanden hätte, ich hätte ihn trotzdem gelesen, weil er so unterhaltsam ist

    • Peter
      Peter kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      SaKi

      Das ist sehr lieb von dir.
      Vielleicht sollte ich tatsächlich mal ein Märchen schreiben.

  • #3
    Es war einmal ein Prinz, der auf den Straßen seines Reichs für Recht und Ordnung sorgen wollte. Er lief umher und half ganz vielen, als eine fremde Prinzessin in seinem Reich erschien. Sie wollte auch helfen. Die beiden begannen, sich zu mögen. Doch war der Prinz mit einem Fluch belegt, der ihn blind machte.
    Eine alte Prophezeihung besagt, dass der Prinz nach drei Begegnungen mit der Wahrheit selbst den Fluch brechen muss.

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    • #4
      Vor langer, langer Zeit lebte ein Krieger, der ganz traurig war. Er hatte etwas wichtiges verloren, die Fähigkeit sterben zu können. Jetzt musste er für immer leben und ihm war nicht klar, welche Bedeutung ein endloses Leben für ihn haben könnte. So begab er sich auf eine lange, beschwehrliche Suche nach dem Sinn des Lebens und musste viele Aufgaben bestehen, bevor er seinen Sinn fand.
      Quintessenz: Bla.
      Kontakt: administrator@wortkompass.de

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      • #5
        Es war einmal eine junge Frau, die dachte, dass niemals jemand sagen können würde, dass sie einmal war. Sie glaubte zwar gewiss an ihre Existenz, aber sie fühlte sich nicht lebendig. Als sie starb betrübte es einen Schatten derart, dass dieser Schatten ihr eine neue Existenz als einer der ihren schenkte. Allerdings klappte das nicht ganz so, wie es eigentlich gedacht war, seither teilten sich die beiden ihre Existenz. Ihr Wunsch nach Leben war nicht versiegt.
        Also begann sie hinauszustreifen in die weite Welt, um ein Leben zu finden, das sie fühlen könnte. Aber es sollte nicht irgendein Leben sein, nein, sie wollte ihr eigenes Leben erschaffen, es fühlen. Auf ihrer Reise fühlte sie allerlei Leben, aber ihr eigenes schien gleichwohl in weiter Ferne und je mehr Leben sie in anderen spürte desto mehr erfüllte sie eine Leere. Sie war aber nie wieder alleine, denn der Schatten und sie, waren für immer zusammen, aneinander gebunden. Ihr eigenes Leid, ihre eigene Sehnsucht nach Leben, erschienen ihr das einzige zu sein, was sie wirklich fühlte und das zu ihr gehörte. Trotz des Gedankens, dass dies vielleicht alles sei, was sie erreichen konnte und all ihre Hoffnung vergebens war, trotz der fast schieren Gewissheit, dass es genau so sein musste, konnte sie ihre Hoffnung nicht begraben. Und wenn alles um sie herum zerbrechen würde, wenn sie auch noch das Letzte, was sie besaß, verlieren würde, so würde dies bleiben, bis zuletzt. Manch einer sagt, dass sie diese Erkenntnis gerettet habe.
        Es war einmal eine Geschichte der Suche nach dem Leben, inmitten einer Welt der Illusionen, die niemals ein Ende finden konnte.

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        • #6
          Aww, Jane Doe das ist ja eine tolle Aufgabe <3

          Es war einmal vor langer Zeit da lebte in einer großen Stadt ein dunkler Heiler, in dessen Herzen ein ewiger Winter herrschte. Er behandelte die Menschen um sich herum so schlecht und gemein, dass er von allen gefürchtet wurde. In Wahrheit war der Heiler aber nur unglaublich einsam und tat alles um diese Schwäche zu verbergen. Er ließ sich mit dunklen Kreaturen ein und das Herz des Mannes drohte, ganz zu erstarren.

          Als dann ein kalter Wintersturm über die Stadt zog und der Heiler Schutz im kleinen Buchladen eines Sonnenmagiers suchte, traf er dort einem Menschen, von dem er nie gedacht hätte, dass sie sich nochmal begegnen würden...

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